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Allgemeiner Studierendenausschuss

Der AStA trift sich jeden Montag zur Sitzung. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen dem öffentlichen Teil der Sitzung beizuwohnen. Wenn ihr Themen ansprechen oder vorstellen wollt setzt euch aber bitte vorher mit einem der Referate in Kontakt. 

Sitzungen im Wintersemester 2018/19:

Montag, 18.00 Uhr

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Studierendenparlament

Das StuPa tagt einmal im Monat während der Vorlesungszeit. Außerordentliche Sitzungen werden hier angekündigt.
 

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Fachschaftsrätekonferenz

Die FSRK tagt mindestens zwei mal im Semester.
Nächste Konferenz:
23. November 2018, 13 Uhr, Hardenbergstraße 33 Raum 009

Zu den Hochschulverträgen

31.03.18 • admin_asta • Hochschulpolitik

[Pressemitteilung des AStA und des Fachschaftsrats Kunst-Lehramt der UdK Berlin vom 17.5.2017]

Hochschulverträge bedeuten das Aus der künstlerischen Lehrkräftebildung in Berlin!
Die im März 2017 verhandelten Hochschulverträge legen erstmals verpflichtende Absolvent*innenzahlen in der Lehrer*innenbildung fest.
Für die UdK Berlin schreiben sie eine Steigerung um 400 Prozent auf insgesamt 280 für alle Schularten in den Fächern Kunst und Musik im Jahr 2022 vor. Um diese Zahlen zu erreichen, würde die UdK weit mehr als die zusätzlichen 6 Mio. Euro benötigen, die sie erhält, wenn sie einen Maßnahmenkatalog vorlegt, der es plausibel erscheinen lässt, dass das Ausbildungsziel erreicht werden könnte.

Sven Cishmack vom AStA: „Das ist Augenwischerei. Der Senat kennt die Bewerbungszahlen. Diese sind gerade so hoch, dass das Ziel erreicht werden könnte, wenn die UdK alle Bewerber*innen aufnehmen würde, egal, ob sie die Aufnahmeprüfung bestehen oder nicht.“

Zusätzlich brechen ca. 30 % der Studierenden ihr Studium ab, sodass die UdK tatsächlich sogar 370 Studierende im Jahr aufnehmen müsste.
Die derzeitige Ausbildung an der UdK betont die Wichtigkeit der Fachwissenschaften. Studierende können ihren Master teilweise in den kunstpraktischen Fächern erwerben, indem sie eigene künstlerische Arbeiten in einer Ausstellung präsentieren und theoretisch und didaktisch reflektieren.

„Die ständige Selbstreflexion und kritische Auseinandersetzung mit der Institution Schule prägt unsere Ausbildung. Wir werden keine Lehrer*innen, die nach einem Baukastenprinzip unterrichten oder Kopiervorlagen der Schulbuchverlage einreichen. Wir brennen für unsere Fächer!“ sagt Johanna Michel vom Fachschaftsrat Kunst Lehramt.

Die herausragende Ausbildung an der UdK resultiert aus einem außerordentlichen Betreuungsschlüssel. In der Fachpraxis Kunst ist die Lehrverpflichtung erfüllt, wenn Professor*innen 15 Studierende betreuen. Die Betreuung ist intensiv, aggressiv und konstruktiv zugleich. Die Studierenden werden als Menschen gefordert, um später die Schüler*innen fördern zu können. Damit die Ansprüche, die die Studierenden an ihr Studium haben, erfüllt werden können, bedarf es vor der notwendigen Erhöhung der Absolvent*innenzahlen zusätzlicher Berufungen in der Fachpraxis und Fachwissenschaft.
Eine Erhöhung der Absolvent*innenzahl ohne gesichertes personelles und finanzielles Fundament wird zu einer oberflächlichen Ausbildung führen, die niemand wollen kann.

„Aber wahrscheinlich würde das der Schulverwaltung reichen. Die denken sich, dass Musiklehrer*innen in der Grundschule bloß Alle meine Entchen auf der Blockflöte spielen können müssten. Und Kunst kann unterrichten, wer einen Buntstift anspitzen kann. Unser Anspruch ist ein ganz anderer“, empört sich Sven Cishmack vom AStA.

Und von diesem Anspruch profitieren auch die Schulen und die Gesellschaft. Neben Sportwettbewerben prägen die künstlerischen Facher durch Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen das Schulleben und bieten den Schüler*innen Identifikationsmöglichkeiten mit ihren Schulen.
Die Identifikation mit der Schule führt zu einer höheren Akzeptanz der Lerninhalte, führt zu Bildungserfolg und zu besseren Abschlüssen. Dieser Zusammenhang sollte dem Senat klar sein. Und deswegen fordern die Studierenden der UdK nicht bloß mehr Kunst- und Musiklehrer*innen für Berlin, sondern qualifizierte Kunst- und Musiklehrer*innen für Berlin.

Ich hab’ Hunger!

04.01.18 • admin_asta • TVStud

Kostenloses Kinderessen in Mensen des Studierendenwerkes

Studierende können für ihre Kinder bis sechs Jahren kostenlose Mensaessen erhalten. Dabei sind jedoch folgende Punkte zu beachten:

  • Die Eltern (Vater und/oder Mutter) müssen selbst Mittagsgast der Mensa sein,
  • einen gültigen Studierendenausweis vorlegen,
  •  eine Kids-MensaCard nutzen (erhältlich dort, wo es auch „normale“ Mensakarten gibt) und
  •  es wird nur das bezuschusste Mensaessen (Essen 1 und 2, Tellergericht, Bioessen, Suppen, Beilagen, Salat und Dessert) und Pasta kostenlos abgegeben. Aktionsessen, Handelsware und Getränke sind nicht kostenlos.

Das Kinderessen wird in der TU-Mensa, der Mensa der HWR, der Beuth Mensa, den FU Mensen 2 und Lankwitz sowie Veggie Nº 1, den Mensen Adlershof, Süd und Nord an der HU und in den HTW-Mensen Treskowallee und Wilhelminenhof angeboten.

GEW und ver.di: Tarifvertrag zum Jahresende gekündigt

26.09.17 • admin_asta

Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben den Tarifvertrag für studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen zum 31. Dezember dieses Jahres gekündigt. Damit ist der Weg frei für Arbeitskampfmaßnahmen zu Beginn des nächsten Jahres.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber die Hochschulen haben uns keine Wahl gelassen“, sagte Matthias Neis, Verhandlungsführer für ver.di. „Statt ernsthafte Angebote vorzulegen, spielen sie auf Zeit. Die gewerkschaftliche Tarifkommission der studentischen Beschäftigten hat deshalb mit großer Mehrheit die Kündigung des Tarifvertrages empfohlen, dem die zuständigen Gremien in ver.di und der GEW BERLIN gefolgt sind.

Ausschlaggebend für die Kündigung des Tarifvertrages waren vor allem zwei Punkte: Die Hochschulen sind bisher nicht bereit, den Lohnverfall, der sich durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten in den letzten 16 Jahren aufgebaut hat, anzuerkennen. Darüber hinaus weigern sie sich, die Löhne der studentischen Beschäftigten an die künftige Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten anzukoppeln.

Wir kommen am Verhandlungstisch offensichtlich nicht weiter“, stellte Udo Mertens fest, der für die GEW BERLIN die Verhandlungen führt. „Mit der Kündigung des Tarifvertrages erhöhen wir den Druck auf die Hochschulen, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, das dem hohen Stellenwert der Arbeit der etwa 8.000 studentischen Beschäftigten gerecht wird. Natürlich bleiben wir weiter verhandlungsbereit“, betonte Mertens.

Franziska Hamann-Wachtel, studentisches Mitglied der Tarifkommission ergänzte: „Ohne uns stu-dentische Beschäftigte steht der Hochschulbetrieb still. Wir lassen uns deshalb nicht weiter als Beschäftigte zweiter Klasse behandeln. Jetzt werden wir zeigen, dass wir es ernst meinen.

Hintergrund:
Seit April dieses Jahres gab es vier Verhandlungsrunden mit den Berliner Hochschulen unter Feder-führung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV). Das letzte Angebot der Arbeitgeber sah eine Anhebung des Stundensatzes von 10,98 Euro auf 12,13 Euro zum 1. Januar 2018 und auf 12,35 Euro zum 1. Januar 2021 vor, gültig bis mindestens Ende 2022, ohne Anbindung an die weitere Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten, ohne Weihnachtsgeld und mit weniger Urlaubstagen als für die anderen Beschäftigten.

Alle weiteren Forderungen der studentischen Beschäftigten, beispielsweise nach längerer Lohnfortzahlung bei Krankheit oder der Festlegung angemessener Vor- und Nachbereitungszeiten für Tutorien lehnten die Hochschulen bisher rundweg ab.

Quelle: https://www.gew-berlin.de/17881_19384.php