Sitzungstermine in den Semesterferien

Die öffentlichen AStA-Sitzungen finden statt am:

28.08. um 11 Uhr
04.09. um 11 Uhr
18.09. um 11 Uhr
02.10. um 11 Uhr
16.10. um 11 Uhr

Für Sozial- und Projektanträge meldet euch wie gewohnt bei: soziales@asta-udk-berlin.de

Kontakt zu uns

Ihr erreicht uns auf mehr Kanälen denn je:

Facebook: facebook.com/astaudkberlin
Instagram: @asta_udk_berlin
Telefon: +49 030 3185-2464

E-Mail Adressen der Referate hier.

Außerdem gibt es neue Info-Seiten auf der UdK-Website, zu finden unter www.udk-berlin.de/universitaet/studierendenschaft

Ausschreibung: Logo-Wettbewerb

Der AStA sucht ein neues Logo-Design! Macht mit beim Wettbewerb und sendet uns eure Entwürfe an kommunikation@asta-udk-berlin.de

Der*die Gewinner*in des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 150 EUR.
Einsendeschluss: 15. August 2017

Anforderungen: 
1x Version Bild-Marke
1x Version Bild-Text Marke
– beides jeweils 1x schwarz/weiß und 1x Farbe (optional), als Vektorgrafik
 
Pluspunkt: ein animiertes Logo
 
Wünscheswert ist ein UdK-Bezug und studentischer Charakter. 
Schickt uns eure Entwürfe zur Vorschau, weiteres erfolgt in persönlicher Kommunikation.

H E U T E !

Pressemitteilung der GEW zu den Tarifverhandlungen

Hochschulen legen verschlechtertes Angebot vor – Studentische Beschäftigte sind empört

Die Tarifverhandlungen für die etwa 8.000 studentischen Beschäftigten in Berlin sind gestern ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeberseite hatte ein Angebot vorgelegt, das einen Stundenlohn von 12,13 Euro, einschließlich Weihnachtsgeld, ab dem 1.1.2018 und einen zusätzlichen Urlaubstag vorsah. Zugleich zogen sie aber die zuvor angebotene Ankopplung der Löhne an die Gehaltsentwicklung aller anderen Hochschulbeschäftigten wieder zurück. Der Tarifvertrag sollte bis zum 31.12.2022 gelten. Die gemeinsame Tarifkommission von ver.di und GEW sieht darin einen Rückschritt in den Verhandlungen.

Philipp Tolios, Mitglied der Tarifkommission, kritisierte: „Dieses Angebot ist substantiell schlechter als das, was die Hochschulen bereits auf den Tisch gelegt hatten. Bei einer Ankopplung an die normale Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst müssten wir spätestens 2020 mehr verdienen als die jetzt angebotenen 12,13 Euro. Zum Ende der Laufzeit im Jahr 2022 wären wir bei einer Annahme des Arbeitgeberangebotes also noch weiter von allen anderen Beschäftigten der Hochschulen abgehängt. Das ist unannehmbar!“

Das Angebot der Hochschulen ändert in keinem Fall etwas an dem grundsätzlichen Problem: Die studentischen Beschäftigten erleiden einen Reallohnverlust von 30 Prozent seit der letzten Tariferhöhung 2001.

Tarifkommissionsmitglied Franziska Hamann-Wachtel sagte: „16 Jahre Lohnstillstand haben dazu geführt, dass die studentischen Beschäftigten im Gehaltsgefüge nach ganz unten durchgereicht wurden. Die unterste real besetzte Entgeltgruppe an den Hochschulen bringt bereits nach einem Jahr Berufserfahrung inklusive Weihnachtsgeld zurzeit 13,45 Euro pro Stunde. Wir fordern die Hochschulen auf, endlich ein Angebot vorzulegen, das dieser Schieflage Rechnung trägt!“

Eine Fortsetzung der Verhandlungen wurde bisher nicht vereinbart. Die studentischen Beschäftigten kündigten für die kommenden Tage weitere Protestaktionen an den Hochschulen an.

Make Art Not War

Pressemitteilung des AStA, Common Ground und interflugs der Universität der Künste Berlin, 12.06.2017

Nein zum „Charity“-Konzert des Stabsmusikkorps der Bundeswehr an der Universität der Künste

Obwohl sich keine Ankündigung im Veranstaltungskalender der Universität findet, wird am 18. Juni 2017 im Konzertsaal der UdK das Sommer-Konzert aus der Reihe „Uniform in Concert“ des Charity Club Berlin e.V. stattfinden, bei dem das Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka spielen wird.
 
Auf das gemeinsame Schreiben von AStA, Common Ground und interflugs, in dem die Absage des Konzerts gefordert wird, hat der Dekan der Fakultät Musik, Prof. Dr. Reinhard Schäfertöns, auf den bestehenden Vertrag mit dem Verein hingewiesen und versucht davon zu überzeugen, dass die geäußerten Bedenken der Studierenden hinsichtlich der Bundeswehr unnötig sind: „Es ist nicht zutreffend, dass die Bundeswehr an kriegerischen Handlungen beteiligt ist, die Menschen zu Geflüchteten werden lassen. Vielmehr versucht sie – in Einklang mit den übergeordneten Organisationen (z. B. der NATO und der EU) und ihren Bündnispartnern – dies gerade zu verhindern (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseins%C3%A4tze_der_Bundeswehr#Laufende_Eins.C3.A4tze).“ Die Universitätsleitung ließ mitteilen, dass sie die Meinung des Dekans teile.

Mehtap Akdemir vom AStA der UdK dazu: „Die UdK wirbt für sich mit diversen Projekten, die Menschen mit Fluchthintergrund den Zugang zur Universität erleichtern sollen. Gleichzeitig Repräsentant*innen der Bundeswehr einen Raum zur Verfügung zu stellen, stellt einen gravierenden Widerspruch dar. Viele Studierende hier möchten keine uniformierten Menschen auf dem Campus sehen.“
Erst zu Beginn des Jahres haben die Studierendenschaften der HU und FU Werbemaßnahmen des Studierendenwerks kritisiert, nachdem dieses Werbung für die Bundeswehr über die Campusbildschirme ausgestrahlt hat, und die Universitätsleitungen sowie das Studierendenwerk dazu aufgefordert die Werberichtlinien zu ändern.

Paradox erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass sich die UdK auf ihrem Internetauftritt von Kooperationen mit der Tabak- und Rüstungsindustrie distanziert und hierfür ethische Gründe anführt. „Wenn die UdK dies ausschließt, sollte sie auch nicht mit der Bundeswehr kooperieren, denn die enge Verbindung von Rüstungsindustrie und Bundeswehr ist nicht zu leugnen“, so Roozbeh Tazhibi von interflugs.  

Der AStA, Common Ground und interflugs fordern die Universitätsleitung der UdK auf, das Konzert des Stabsmusikkorps abzusagen und die Nutzungsbedingungen und Vermietungsrichtlinien des Konzertsaals dahingehend zu ändern, dass Auftritte von Bundeswehrrepräsentant*innen in der Universität in Zukunft ausgeschlossen sind.

Am Sonntag, den 18.06.2017 werden sich die Studierenden ab 10 Uhr auf dem Platz vor dem Konzertsaal der UdK versammeln.

Wir Studierenden wenden uns gegen jede Form der Militarisierung und stehen für Frieden ein. Wir möchten sagen können, dass unsere Universität mit Entschiedenheit und Konsequenz für das gleiche Ziel einsteht.

AStA & Common Ground & interflugs

Kontakt: Mehtap Akdemir, unipolitik@asta-udk-berlin.de