Tarifverhandlungen für studentische Hilfskräfte, Schritt 1

Der erste Schritt zu Tarifverhandlungen für den neuen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte steht an.

Am Montag, 27. Februar 2017, trifft sich die Verhandlungskommission der studentischen Beschäftigten erstmals zu einem Sondierungsgespräch mit den Leitungen der Hochschulverwaltungen und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), umden zeitlichen und inhaltlichen Rahmen für die Tarifverhandlungen abzustecken.

Nehmt Teil an diesem historischen Moment und zelebriert mit ihnen den Sondierungsbeginn! Es ist Rosenmontag und da gibt es bekanntermaßen in Berlin sonst eh nichts zu feiern, also:

TV Stud 3 Alaaf!
Rosenmontag, 27. Februar 2017
8:30 Uhr bis 10:30 Uhr
vor dem KAV Berlin (Goethestraße 85, 10623 Berlin)

Kommt vorbei und zeigt den Hochschulleitungen eure Freude über den Sondierungsauftakt, esst einen Pfannkuchen (aka Berliner aka Krapfen) und unterstützt eure Verhandlungskommission bei ihrem ersten Auftritt!

 

https://www.facebook.com/events/1836867279870251/

http://tvstud.berlin

Vertretet die Studierenden im Fakultätsrat Musik und im eAS!

Nachwahlen für den Fakultätsrat Musik

Bis zum 30. April 2017 können die beiden freien Plätze im FR Musik nachgewählt werden. Der FR entscheidet über alle Studienordnungen der Fakultät und auch darüber, wer Professor*in bei euch wird.

Ihr werdet für 2 Jahre gewählt. Für die Sitzungen gibt es ein Sitzungsgeld von 20,- Euro. DIe Sitzungen sind in der Vorleseungszeit einmal im Monat, mittwochs, 14.00 Uhr.

Wenn ihr bei wichtigen Entscheidungen die Stimme eurer Kommiliton*innen vertreten wollt, meldet euch bei vernetzung@asta-udk-berlin.de

 

Nachwahlen für den erweiterten Akademischen Senat (eAS)

Auch im erweiterten Akademischen Senat wurden nicht alle Sitze der Studierenden besetzt, weil ein gewählter Student ein anderes Mandat wahrnehmen wird.

Der eAS wählt das Präsidium der UdK Berlin und beschließt die Grundordnung (unsere Verfassung). Er tagt daher seltener (Präsident*innen wählen wir alle 5 Jahre, Vizepräsident*innen alle 2 Jahre). Hier gibt es 26,- Euro Sitzungsgeld.

Mehr Infos: https://www.udk-berlin.de/universi…/zentrale-gremien/wahlen/

Umbenennung der Alten Bibliothek zum ehrenden Andenken an Charlotte Salomon

Der Akademische Senat hat am 8. Februar 2017 auf gemeinsamen Antrag des AStA und des Präsidenten beschlossen, die Alte Bibliothek in der Hardenbergstraße 33 aus Anlass des 100. Geburtstages der Malerin, Schriftstellerin und ehemaligen Studierenden der Vereinigten Staatschulen für Freie und Angewandte Kunst (heute UdK Berlin) ihr in ehrendem Gedenken zu widmen und nach ihr zu benennen.

Charlotte Salomon wurde am 16. April 1917 in Berlin in ein großbürgerliches, jüdisches Elternhaus hineingeboren. Nach dem frühen Tod der Mutter trat mit der erneuten Heirat ihres Vaters 1930 die Sängerin Paula Lindberg in ihr Leben. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, mit ihrer Ausgrenzung von Juden aus dem öffentlichen Leben, wurde auch ihre Familie von Berufs- und Auftrittsverboten und antisemitischen Vorfällen in Schule und Studium getroffen.

Zwar wurde Charlotte Salomon im Februar 1936 noch an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst immatrikuliert, verließ diese aber bereits 1937, nachdem ihr bei einem Wettbewerb der Hochschule der ihr von der Jury zuerkannte erste Platz aufgrund ihrer Abstammung versagt worden war.

Charlotte Salomon wurde am 7. Oktober 1943 nach Ausschwitz deportiert und vermutlich noch am Tag ihrer Ankunft ermordet.

Neben der Würdigung einer bedeutenden Künstlerin des 20. Jahrhunderts versteht der AStA in Zeiten, in denen in Europa und der Welt die extremen politischen Ränder erstarken, die Umbenennung auch als eindeutiges Zeichen der UdK Berlin für Toleranz und gegen Ausgrenzung von Minderheiten.

Der AStA dankt dem Akademischen Senat für seinen einstimmigen Beschluss.

(Biografie/Quelle: Dr. Margret/Jüdisches Museum Berlin)

Die nächsten Sitzungstermine…

findet ihr hier.

Call for Entries – Eigenart №88 ABSTAND (»Distance«)

Call for Entries – Eigenart №88 ABSTAND (»Distance«)

// Studierendenmagazin der Universität der Künste Berlin
Magazine of students from and for University of the Arts Berlin
//http://www.eigenart-magazin.de/

[english version below]

Künstlerische Raserei, fehlende Orientierung,
Distanzverlust kann für KünstlerInnen fatal sein.
Zugleich suchen wir das Unmittelbare.

Zeitlich, räumlich, zwischenmenschlich,
oder als künstlerischer Parameter selbst.
Abstand beschreibt immer eine Beziehung.
Wir halten, gewinnen, verlieren ihn.

Distanz und Nähe werden nicht nur gestaltet, sie sind selbst
Methoden des Erfahrens und des erfahrbar Machens.
Für unsere nächste Ausgabe suchen wir Abstehendes und Abgestandenes.

Wie nähert ihr euch einem Thema und was bleibt, wenn ihr zurück blickt?
Was verbindet euch mit anderen und was bringt euch zusammen? Wie grenzt ihr euch
ab?

Sendet uns eure Beiträge in Text und Bild bis zum 24. Februar an: kommunikation@asta-udk-berlin.de

Mehr Infos über ältere Ausgaben gibt’s hier:http://www.eigenart-magazin.de/

–––––––

[English]

Artistic fury, lack of orientation,
The loss of distance can be fatal for artists.
At the same time we are searching for the immediate.

Chronologically, spatially, interpersonally
or also as an artistic parameter itself.
Distance describes always a relation.
We maintain it, gain it, lose it.

Distance and proximity are not just designed, they are
also methods of experience.

What brings you closer to a subject and what stays, when you look back?
How do you connect to others? How do you delimit from others?

Send us your artworks and papers concerning the topic »Distance« till 24th of
February to: kommunikation@asta-udk-berlin.de

For more information on past issues check also:http://www.eigenart-magazin.de/

Solidarität mit den Studierenden des ISW der HU

Am 18. Januar hat die Humboldt-Universität das Beschäftigungsverhältnis mit Andrej Holm beendet, nachdem Holm am Montag zuvor von seinem Amt als Baustaatssekretär zurückgetreten war. Grund für die Entlassung sei die absichtliche Täuschung Holms hinsichtlich seiner Biografie gewesen. Seitdem besetzen Studierende, Initiativen und Studierendenvertretungen das Institut für Sozialwissenschaften, an dem Holm Dozent war, und fordern die Rücknahme der Entlassung des Stadtsoziologen. Neben kritischen Seminaren und Workshops im besetzten Institut findet am Samstag, den 28.01.17, ab 13 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz eine Demonstration statt, um gegen die Entlassung und für bezahlbare Mieten zu protestieren.

Alle Menschen, die sich mit dem Protest solidarisieren, die für eine Wohnungspolitik im Sinne der Mieter*innen einstehen und die unter der aktuellen Wohnraumsituation oder Kürzungspolitik an den Hochschulen leiden: Schließt euch an!